The Cellular Fools

 

No Trombone and the Blue Hawks

- Grasshopper's Dream -

CD

No Trombone and the Blue Hawks - CD - Grasshoppers Dream

 

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No Trombone and the Blue Hawks
Grasshopper’s Dream – CD-Info

“… see the dragonfly racing along, touching my eyes” heißt es im Refrain des ersten Titels auf dem Debütalbum der Band. Der fragil rhythmisierte Song mit einem romantisch-lyrischen Text, die intim anmutende Atmosphäre aus Cello, Flügel, schwebendem Backgroundgesang und das zarte Gitarrenspiel sind Markenzeichen der dreiköpfigen Formation aus dem Raum Gießen. Fern ab der beatgeprägten und Loudness-orientierten  Musik verfolgen „No Trombone and the Blue Hawks“ einen feinsinnigen dynamischen Ansatz, der an Art- oder Chamber Pop erinnert. Ihre Musik hätte auch auf einem an der Westküste gelegenen alten englischen Landsitz am offenen Kamin entstehen können, dies nicht zuletzt wegen Titeln wie „Emerald Lady“, einer Hommage an Samuel T. Coleridges „Rime of the Ancient Mariner“, dem skurrilen Vampir-Song „Spooky“ oder dem geheimnisvollen Rhapsodiac-Gesang zweier psychedelischer Elfen im nächtlichen Geisterkosmos verwunschener Grafschaften.
Die Texte des nahezu blinden Komponisten und Sängers sind allesamt poetisch pointiert, erzählend, manchmal kontemplativ. An anderer Stelle sind sie wiederum szenisch gearbeitet, wenn der Frontmann mit seiner ausdrucksvollen Stimme in die Rolle eines vom Krieg gezeichneten Hauses schlüpft, sich in den Mikrokosmos eines Grashüpfers begibt oder aus der Sicht eines alten Mustangs die kritische Auseinandersetzung mit dem American Dream führt. Dennoch bleibt ausreichend Raum für die Assoziationen und Vorstellungswelt des Zuhörers. Der Untertitel zu dem diesjährigen Album bringt es auf den Punkt - „Intense songs for films yet to be made“. Den Kameraschwenk vollzieht das Erstlingswerk sodann mit Titeln wie z. B. „16 Wheels“, „Place in the Sky“ oder „Horses“, die allesamt in den Weiten der amerikanischen Prärie verortet sein könnten und die stilistische Wandlungsfähigkeit der Band demonstrieren.

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"Grasshopper's Dream" could have been recorded at the open fireplace in an old mansion 
somewhere in the countryside. The intimate atmosphere of the music is basically achieved by 
a beautiful grand piano sound, melancholic cello lines, well-balanced backing vocals, fine 
tunes and - whenever needed - Evi's guitar, harmonica and flute. No Trombone and the Blue 
Hawks' 12 songs are a tribute to slow music, perfect for slumbering along through 
high grass at the lakeside of your heart. 

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